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Schimmelentferner und Schimmelsprays

Anti Schimmelsprays und Anti Schimmel Farbe

In einem einzigen Kubikmeter Innenluft befinden sich 100 bis 1000 Schimmelsporen und in der Außenluft je nach Jahreszeit und Vegetationsperiode mehr als 10 000 Sporen pro Kubikmeter. Es gibt kaum einen Ort, der vollkommen schimmelfrei ist. Schimmelpilze gehören zu unserem Leben dazu. Die meisten gesunden Menschen brauchen die Schimmelpilze nicht zu fürchten. Sind jedoch Tapeten oder Wände zuhause mit Schimmel befallen, dann kann der permanent nahe Kontakt dazu führen, dass Schimmelpilze auch bei gesunden Menschen Allergien und Atembeschwerden auslösen. Senioren, Kinder und Asthmatiker sind bei einem Schimmelbefall in der Wohnung besonders gefährdet.

Wird Schimmel in der Wohnung entdeckt, sollte er also schnell und effektiv bekämpft werden, um die eigene Gesundheit nicht zu gefährden. Oberflächlich sitzender Schimmel lässt sich mit Hausmitteln wie Isopropylalkohol, Essig oder Backpulver gut bekämpfen. Tiefsitzender Schimmel kann jedoch meist nur mit Antischimmelsprays aus dem Baumarkt behandelt werden. Behandeln Sie den Schimmel nur selbst, wenn der häusliche Schimmelbefall weniger als 0,5 m2 beträgt. Ist die schimmelinfizierte Fläche größer, sollten Sie Ihren Vermieter informieren. Er kann einen Sachverständigen beauftragen, der zunächst die Ursache für die Schimmelbildung ermittelt. Nach Absprache kann eine fachgerechte Sanierung durch den Handwerker erfolgen. Sobald der Schimmel entfernt ist, lohnt sich gegebenenfalls der Einsatz von Antischimmelfarbe, um einem erneuten Schimmelbefall vorzubeugen.

Wenn Sie im Baumarkt den Bereich mit Schimmelentfernern erstmal entdeckt haben, dann haben Sie die Qual der Wahl. Jeder Anbieter wirbt mit unterschiedlichen Wirkstoffen. Hier erfahren Sie welche verschiedenen Antischimmelsprays und Antischimmelfarben Sie im Handel finden und welche sich gegen Schimmel bewährt haben.

 

Anti Schimmel Spray zur Schimmelentfernung

Mit Anti Schimmel Sprays lässt sich der Schimmel schnell und leicht eindämmen. Sie sind einfach in der Anwendung und erreichen auch schwer erreichbare Stellen ohne Probleme. Viele Schimmelsprays entfernen nicht nur den Schimmelpilz zuverlässig, sondern wirken auch prophylaktisch gegen neuen Schimmelbefall. Darüber hinaus sind sie meist auch gegen andere Störenfriede im Haus wie Stockflecken, Bakterien und Algen wirksam.

 

Schimmelsprays mit Chlor

Die meisten Schimmelsprays im Baumarkt enthalten Aktiv-Chlor. Es bezeichnet in der Regel Chlor, Natriumhypochlorit-Lösungen, Chloramine oder andere Chlor abspaltende Verbindungen. Chlorhaltige Schimmelsprays wirken schnell, effizient und meist auch dauerhaft gegen Schimmelbefall. Das Element Chlor zerstört mittels Oxidierung die Zellwände von Schimmelpilzen und ist sogar in der Lage das Myzel, welches aus den Sporen entsteht, abzutöten. Meist hilft schon eine einmalige Anwendung, um den Schimmel zu beseitigen. Da Chlor keimtötende Eigenschaften hat, wird es auch als Desinfektionsmittel verwendet.

Bei der Verwendung eines Antischimmelsprays mit Chlor muss bedacht werden, dass das Element auf der Haut Reizungen verursachen kann und dass die Chlordämpfe die Atemwege extrem reizen können. Tragen Sie bei der Schimmelbehandlung mit Chlor immer Atemschutz und Schutzhandschuhe. Chlorgase gelten darüber hinaus als hochexplosiv. Eine Verbindung mit Sauerstoff und offenem Feuer kann zu einer Verpuffung bzw. einer Explosion führen. Hierfür reicht bereits eine Funkenbildung aus. Verwenden Sie chlorhaltige Antischimmelsprays niemals mit anderen Reinigungsmitteln und achten Sie während und nach der Behandlung auf eine ausgiebige Lüftung. Chlor eignet sich zur Anwendung auf mineralischen Untergründen, wie Fliesen, Beton und Putz. Auf Holz und Textilien kann es jedoch unschöne Flecken hinterlassen. Testen Sie vor der eigentlichen Anwendung an einer verdeckten Stelle, ob das Spray den Untergrund nicht verbleicht.

 

Schimmelsprays mit Alkohol und Kalk

Wer Schimmelsprays mit Aktiv-Chlor als zu chemisch betrachtet, kann auf Schimmelmittel mit Alkohol und Kalk zurückgreifen. Dieses Kombipräparat ist einfach anzuwenden und kann sowohl im Akutfall als auch vorbeugend eingesetzt werden. Schimmelsprays mit Alkohol und Kalk wirken zweistufig. Der Alkohol entzieht dem Schimmel zunächst die Lebensgrundlage – das Wasser – sodass die Zellen absterben. Anschließend setzt sich der in kleinsten Partikeln vorliegende Kalk auf der behandelten Oberfläche fest und dringt tief in den Untergrund ein. Der pH- Wert im behandelten Material wird dadurch so stark erhöht, dass dort ein dauerhaft alkalisches und damit schimmelfeindliches Milieu entsteht. Antischimmelsprays mit Alkohol und Kalk sind für die Behandlung mineralischer Untergründe geeignet. Die Verwendung dieses Antischimmelsprays ist relativ unbedenklich, da der Kalk ein biologischer Stoff ist und der Alkohol verdunstet. Chemikalien werden hier also nicht verwendet. Eine gewisse Gefahr geht vom Alkohol aus, da er sich an einer offenen Flame leicht entzünden kann. Rauchen Sie daher nicht in dem behandeltem Raum und lüften Sie nach der Anwendung des Mittels ausgiebig. Lassen Sie das Spray nach dem Aufsprühen mindestens 15 Minuten lang einwirken. Da Alkohol sich schnell verflüchtigt, ist die Oberfläche bereits nach kurzer Zeit nicht mehr nass. Nach dem Abtrocknen können Sie die abgetrockneten Pilzfragmente entfernen. Zum Ablösen des Schimmels eignet sich ein Stahlschwamm. Ein erneutes Aufsprühen des Schimmelsprays stellt sicher, dass der Wirkstoff auch tief in den Untergrund gelangt.

 

Schimmelsprays mit Ammoniumverbindungen

Schimmelentferner mit quaternären Ammoniumverbindungen werden aufgrund ihrer Desinfektionswirkung zu den Bioziden gezählt. Sie enthalten als Wirkstoff meist Benzalkoniumchlorid oder Didecylmethylammoniumchlorid und wirken direkt auf die Schimmelsporen ein. Biozidhaltige Schimmelsprays sind besonders für empfindliche Oberflächen, wie Tapeten, Holz, Putz, Leder und Textilien geeignet, da sie nicht bleichend wirken. Um sicherzugehen, sollten Sie das Schimmelspray vor der Anwendung an einer uneinsichtigen Stelle testen. Die Wirkstoffe sind weniger aggressiv als beispielsweise chlorhaltige Mittel und hinterlassen keinen unangenehmen Geruch.

Biozidhaltige Sprays finden oft in Krankenhäusern oder in der Lebensmittelverarbeitung Verwendung, da sie auch als Schimmelprophylaxe genutzt werden können. Tragen Sie biozidhaltige Antischimmelsprays zur Vorbeugung auf schimmelanfällige Stellen in Ihrer Wohnung oder auf typischen Wärmebrücken – wie Fenstern, hinter Möbeln, Wandverkleidungen und Bildern – auf. Manche Schimmelsprays mit quaternären Ammoniumverbindungen können vor dem Streichen auch als Zusatz in die Wandfarbe gemischt werden.

 

Schimmelsprays mit Wasserstoffperoxid

Das in der Werbesprache häufig verwendete Kunstwort „Aktiv-Sauerstoff“ bezeichnet nichts anderes als Wasserstoffperoxid und wasserstoffperoxidhaltige Bleichmittel. Wasserstoffperoxid wirkt rasch, zuverlässig und langanhaltend gegen Schimmelpilze und Keime bei gleichzeitig einfacher und relativ sicherer Handhabung. Es zerfällt bei Kontakt mit UV-Strahlung praktisch vollständig zu Wasser und Sauerstoff und hinterlässt keine Gesundheit beeinträchtigenden Rückstände. Daher werden Antischimmelsprays mit Wasserstoffperoxid gerne in Schlaf- und Kinderzimmern angewendet. Es ist ein starkes Oxidationsmittel und daher zur Desinfektion besonders gut geeignet. Aktiv-Sauerstoff tötet dabei nicht nur den Schimmelpilz, sondern auch seinen Fruchtkörper zuverlässig ab, sodass der Schimmel nicht wiederkehren kann. Da der Wirkstoff einen Bleicheffekt aufweist, sollten Sie das Mittel vor der Anwendung an einer verdeckten Stelle testen. Um die Wirkung des Wasserstoffperoxids zu maximieren wird ihm in manchen Antischimmelsprays Silber zugesetzt. Silber hat eine lang andauernde, konservierende und bakteriostatische Wirkung. Die Silberionen wirken gegen Bakterien und andere Mikroorganismen, indem sie deren Zellteilung unterbinden, wodurch die Zellen abgetötet werden können.

 

Allgemeine Sicherheitshinweise

Werden Schimmelsprays sachgemäß angewendet muss kaum mit Nebenwirkungen gerechnet werden. Schimmelsprays sind aber keine gewöhnlichen Reinigungsmittel und sollten daher nicht mit Leichtigkeit verwendet werden. Lesen Sie vor der Anwendung jeglicher Schimmelsprays die Sicherheitshinweise und folgen Sie der Gebrauchsanleitung genau. Sorgen Sie während der Behandlung für ausreichend Belüftung indem Sie die Fenster in dem schimmelinfizierten Raum weit öffnen. Falls Sie eine farbige oder empfindliche Fläche behandeln wollen, sollten Sie an einer verdeckten Stelle zunächst die Reaktionsweise überprüfen, um ein Bleichen von farbigen Wänden oder Tapeten zu vermeiden. Decken Sie auch die Umgebung der betroffenen Fläche und unmittelbar im Umfeld stehende Möbel mit einer Folie oder einem Tuch ab, da Sprühnebel und Spritzer diese Flächen eventuell ausbleichen könnten. Senioren, Kinder oder immungeschwächte Personen sollten sich bei der Schimmelpilzbehandlung nicht in unmittelbarer Nähe befinden.

Tragen Sie Schutzkleidung (Mundschutz, Schutzbrille, Handschuhe, evt. Einwegoverall) zu Ihrer eignen Sicherheit. Falls Sie keine Schutzkleidung zur Verfügung haben, dann wenden Sie beim Aufsprühen des Schimmelentferners den Kopf ab. Lassen Sie die Inhaltsstoffe einige Zeit einwirken und wiederholen Sie den Vorgang bei Bedarf. Lüften Sie anschließend den Raum ausgiebig weiter und entsorgen Sie alle verwendeten Utensilien wie Putzlappen, Mundschutz etc. Nehmen Sie anschließend eine Dusche, um mögliche Schimmelsporen, die während der Behandlung aufgewirbelt sind, von Ihrer Haut zu entfernen.

Nutzen Sie Schimmelentferner niemals mit anderen Mitteln zusammen. Chemikalien, die nicht für die gemeinsame Nutzung gedacht sind, können giftige Gase und explosive Mischungen entstehen lassen. Falls ein Schimmelspray nicht überzeugt und Sie auf einen anderen Wirkstoff umsteigen möchten, dann warten Sie mindestens drei Tage vor Nutzung des neuen Mittels.

 

Antischimmelfarbe zur Schimmelprophylaxe

Forscher haben festgestellt, dass Schimmelsporen, die eine Schimmelbehandlung überlebt haben über Jahre inaktiv sein können und aktiv werden, sobald bessere Lebensbedingungen vorhanden sind. Damit sich Schimmelflecken nicht erneut ausbreiten, sollten Wände trocken und warmgehalten werden. Manche Bereiche können aufgrund von Fehlern in der Baukonstruktion auch bei ausreichender Lüftung und Heizung nicht trocken gehalten werden. Andere Räume, wie z.B. das Badezimmer, die Küche oder der Keller weisen wiederum aufgrund ihrer Funktion eine kontinuierlich hohe Luftfeuchtigkeit auf. Zur Vorbeugung eines Schimmelbefalls in diesen Räumen kann Antischimmelfarbe verwendet werden.

Um die Schimmelbildung zusätzlich zu unterbinden, können Sie vor dem Anstreichen der Wand mit Anti Schimmel Farbe statt einer normalen Grundierung eine Schimmelgrundierung verwenden. Sie kann sowohl zur Schimmelvorbeugung als auch zur Bekämpfung von bestehendem Schimmel eingesetzt werden. Die meisten Schimmelgrundierungen eignen sich für Untergründe aus Beton, Mörtel, Putz, Holzfaser- und Gipsplatten. Manche Grundierungen lassen sich sogar auf feuchten Oberflächen auftragen.

Meistens handelt es sich bei „Anti Schimmel Farben“ um Dispersionsfarben, denen pilzabtötende Konservierungsstoffe (Fungizide, Biozide) hinzugefügt worden sind. Diese Konservierungsstoffe werden von der Farbe kontinuierlich abgegeben, sodass Schimmel sich nicht ansiedeln kann. Da die Konservierungsstoffe kontinuierlich abgegeben werden, verlieren viele Antischimmelfarben bereits nach kurzer Zeit ihre schützende Wirkung und Schimmel kann sich auf den Flächen wieder ansiedeln.

Aktuell liegen Mineralfarben im Trend, da sie als ökologisch und gesundheitlich bessere Alternative zur Schimmelvorbeugung betrachtet werden. Kalkfarben und Silikatfarben gehören zu den bekanntesten Vertretern dieser Anstrichsorte.

 

Kalkfarben

Kalk gilt als einer der ältesten Anstrichstoffe der Menschheit. Die desinfizierende Wirkung von Kalkanstrichen war bereits den alten Römern bekannt. Zunächst wurde das Material nur für religiöse und kultische Zwecke verwendet, bevor es schließlich Einzug in die Architektur erhielt und zu einem der weit verbreitetsten und beliebtesten Anstrichmitteln im Innen- und Außenbereich wurde. Seit einigen Jahren wird er wieder vermehrt im Zuge des wohngesunden Bauens eingesetzt, da der Einsatz von Kalkfarben für ein gesundes Wohnklima sorgt, das von einer gleichbleibenden, relativ niedrigen Luftfeuchtigkeit profitiert. Reine Kalkfarben weisen einen pH-Wert zwischen 11 und 13 auf – hervorgerufen durch Hydroxidionen OH- des Calciumhydroxids – womit sie als „stark basisch“ oder „stark alkalisch“ eingestuft werden. Dadurch wirken sie pilztötend und geruchsabsorbierend. Aufgrund ihrer Diffusionsoffenheit (atmungsaktiv) können sie die aufgenommene Raumluftfeuchtigkeit leicht wieder abgeben. Die Diffusionsfähigkeit unterstützt ein angenehmes Raumklima. Durch seinen porösen Charakter leitet Kalk Wasser durch die Poren ab, wodurch Schimmelbildung verhindert wird. Die Kapillarität der Kalkfarbe lässt zudem die Wand schneller austrocken, dies sorgt für bessere Dämmwerte und niedrigere Heizkosten im Winter.

Meist basieren Kalkanstriche auf Sumpfkalk oder pulverförmigem Kalkhydrat. Die Kalkfarbe bindet sich durch Carbonatisierung an den Untergrund. Das Calciumhydroxid nimmt Kohlenstoffdioxid aus der Luft auf und gibt Wasser ab, dabei reagiert es zu Calciumcarbonat (CaCO3), also Kalkstein. Wichtig für die Verarbeitung ist das Vor- und Nachnässen der Wände.

Kalkanstriche wirken nach dem Anstrich nicht so homogen wie Dispersionsfarben, sondern eher etwas wolkig. Dies verleiht kalkgestrichenen Flächen einen rustikalen Charakter. Kalkfarben halten darüber hinaus nicht auf vielen Untergründen. Optimal sind mineralische Untergründe wie Beton, Kalksandstein, Kalk- oder Lehmputz. Eine Überarbeitung von Kalkanstrichen mit andersartigen Produkten ist nicht möglich. Bevor mit einer Dispersionsfarbe überstrichen wird, muss die Kalkfarbe komplett entfernt werden. Da Kalk nicht witterungsbeständig ist, sind für den Außenbereich Produkte auf Silikatbasis besser geeignet.

 

Silikatfarben

Farben auf Silikatbasis (auch als Keimfarbe bekannt) verwenden als mineralisches Bindemittel Kalikumsilikat. Er verklebt nicht mit dem Untergrund, sondern reagiert chemisch mit ihm, sodass er sich dauerhaft an ihn bindet (Verkieselung). Antischimmelfarben auf Silikatbasis eignen sich nur für ausschließlich mineralische Oberflächen, da eine solch chemische Anbindungsreaktion nur mit alkalischen Stoffen, wie Beton, Gips, kalkhaltigen Untergründen, möglich ist. Ökologisch überzeugen Silikatfarben, da sie einen kompletten Verzicht von Lösungsmitteln, Weichmachern und Konservierungsstoffe ermöglichen. Daher ist diese Mineralfarbenart besonders für Allergiker geeignet. Silikatfarbe gilt als atmungsaktiv, reinigungsfähig sowie als wisch- und wetterbeständig. Reine Silikatfarbe ist jedoch nicht im Baumarkt erhältlich, sondern muss bei einem Fachhändler gemischt werden. Da sich Silikatfarbe nicht lagern lässt, sollten Sie die Farbe innerhalb eines Tages verbrauchen. Um die Verarbeitung von Silikatfarben zu vereinfachen, werden ihnen oft kunststoffhaltige Bindemittel zugefügt. Dadurch lässt sich die Silikatfarbe zwar wie eine normale Farbe streichen, die Farbe wird jedoch weniger alkalisch und damit weniger pilztötend. Die Kunststoffanteile könnten sogar als Nährboden für Schimmelpilze fungieren. Von Silikat-Dispersionsfarben raten Sanierungsexperten daher ab.

Beschichtungen mit Kalk oder Silikat sollten dick aufgetragen werden. Je dicker die Beschichtung, desto besser die Anti-Schimmel-Wirkung.

Blinde Passagiere 

Forscher berichteten im Fachmagazin „mSphere“, dass Schimmelpilze nicht einmal vor der Internationalen Raumstation ISS halt machen. Dort konnten rund 200 Bakterien- und Pilzisolate nachgewiesen werden, darunter auch der als höchst gefährlich geltende Aspergillus fumigatus. Sie wuchsen auch bei schwerelosen Bedingungen genauso schnell und waren genauso stressresistent wie ihre terrestrischen Verwandten. Schimmelpilze finden, wie man sieht, immer ein Schlupfloch. Antischimmelsprays und Antischimmelfarben können prophylaktisch gegen einen erneuten Schimmelbefall wirken. Ohne eine Ursachenbekämpfung des Schimmelbefalls bringt die Verwendung des Schimmelmittels nichts, der Schimmel wird immer wieder seinen Weg zurückfinden. Wurde der Schimmel durch einen Feuchteschaden ausgelöst, dann hilft langfristig gesehen nur eine Sanierung des entsprechenden Bereiches. Zur erfolgreichen Schimmelvorbeugung sollte zunächst das Lüftungs- und Heizverhalten optimiert werden. Achten Sie dabei auch auf die Anpassung an die Sommer- und Wintermonate. Antischimmelsprays und Antischimmelfarben können Sie dann beim Kampf gegen den Schimmel effektiv unterstützen.

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